Nüchtern betrachtet: alkoholfreier Wermut von wie.bitter

In unserer Reihe „Nüchtern betrachtet“ widmen wir uns regelmäßig Entdeckungen, die das Trinken verschönern. Den Auftakt macht ein ziemlich bitterer Zeitgenosse aus Wien.

Um diesen Drink geht’s

wie.bitter Wermut

Besondere Eigenschaften

Der Wermut von wie.bitter ist genau genommen ein falscher Hase – in ihm steckt nämlich gar kein Alkohol. Stattdessen soll das sprudelige Getränk vor allem eine Alternative zu den immer süßen Limos bieten. Der erste Schluck beweist bereits, dass diese Aufgabe ernst genommen wurde. Der Drink zeichnet sich durch eine solide Bitterkeit aus. Verantwortlich für den bitteren Geschmack ist eine Basis auf Wermutkrauttee, etwas Fruchtigkeit kommt durch schwarze Johannisbeere. Einziger Wermutstropfen (ha!): Für Schwangere ist das Getränk leider nicht geeignet, da die enthaltenen Bitterstoffe wehenfördernd sein können.

Diese Leute haben’s erfunden

wie.bitter kommt aus Wien – und ist über die Landesgrenzen hinaus bisher leider nicht angekommen. Wenn ihr das nächste Mal dort seid, schaut zum Beispiel im Palmenhaus vorbei und probiert selbst.

So schmeckt das Getränk am besten

Pur ist dieser Drink eher etwas für Hartgesottene, lässt sich aber gut mit etwas Soda oder Traubensaft strecken (1 Teil Traubensaft, 2 Teile wie.bitter) und wird so zu einem angenehmen Aperitif. Am besten eignet sich die Bitterlimo aber wohl als alkoholfreie Ergänzung in Cocktails. Hier findet ihr ordentlich Inspiration.

Milena